Die Jesiden sind eine religiöse Minderheit die hauptsächlich im Norden Iraks, in Nordsyrien und in der südöstlichen Türkei leben. 

Seit August 2014 werden sie verfolgt, versklavt und getötet durch den IS. Sie sind Opfer eines andauernden Genozids. 

 

Im August 2015 flohen zehntausende Jesiden in das nordirakische Sindjar-Gebirge. Die Männer werden grösstenteils umgeberacht, die Frauen und Kinder versklavt, vergewaltigt und zur Konvertierung zum Islam gezwungen. 

 

Die jenigen Frauen, denen die Flucht aus dieser Sklaverei gelingt, brauchen dringend Möglichkeiten zur Traumabewältigung.

Deshalb haben wir uns zum Ziel gesetzt, diesen Frauen Nähmaschinen und Nähbedarf zur Verfügung zu stellen, um sich kreativ betätigen zu können, für einige Zeit das Erlebte zu vergessen und durch fertige Näharbeiten ihnen wieder Selbstvertrauen zu schenken.

 

Wir werden mit Ueli Schleuniger (aus Wattigen stammend) zusammenarbeiten. Er war schon mehrere Male in Erbil (Stadt im Nordirak) und wir uns mit dem Transport der Nähmaschinen dorthin unterstützen. 

Sobald diese angekommen sind, folgen Infos und Fotos.